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Parodontitis-Behandlung

Das Ziel der Behandlung ist es, den Prozess der Parodontitis zu verlangsamen oder ganz zu stoppen. Je früher eine Zahnbetterkrankung entdeckt wird, desto besser sind die Aussichten auf eine erfolgreiche Therapie. Außerdem ist Ihre persönliche aktive Mitarbeit unerlässlich, denn ohne eine gute Mundhygiene sind auch die besten Behandlungstechniken nutzlos.

Der Behandlung geht eine gründliche Diagnose voraus, bei der die Menge und Art des Zahnbelags festgestellt, die Tiefe der vorhandenen Taschen sondiert und das bakterielle Spektrum im Zahnbelag ermittelt wird. Unser Team fertigt diesbezüglich auch Röntgenaufnahmen an.

Taschenreinigung: Die eigentliche Behandlung beginnt mit der gründlichen Entfernung von Zahnbelägen auf allen Zahn- und Wurzeloberflächen, wobei häufig die Ränder von Füllungen und dergleichen geglättet werden, um eine bessere Reinigung zu ermöglichen.

Plaque und Zahnstein werden auch von den Wurzeloberflächen unterhalb des Zahnfleisches entfernt. Diese Behandlung wird unter lokaler Anästhesie schmerzfrei durchgeführt. Nach einigen Wochen wird der Erfolg der Behandlung auf der Grundlage einer neuen Diagnose bewertet.

Folge-Behandlung

Je nach Ergebnis dieser speziellen Reinigung werden weitere Schritte eingeleitet, wie z. B. eine eventuelle teilweise Wiederholung der Taschenreinigung.

In manchen Fällen ist eine nachträgliche Reparatur des verlorenen Zahnbettgewebes mit so genannten regenerativen Techniken angebracht. Diese können die Weichgewebe und den Knochen betreffen.

Für einen langfristigen Erfolg sind regelmäßige (3- bis 6-monatliche) Kontrolluntersuchungen und eine professionelle Zahnreinigung durch die Prophylaxe-Fachkraft sehr wichtig. Neben einer sorgfältigen Mundhygiene, auf der positiven Seite, haben Rauchen und Alkoholmissbrauch, auf der negativen Seite, einen großen Einfluss auf den Erfolg der Behandlung.